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Beyhartinger Liste Nr.5 stellt seine Kandidaten vor

Zu einer Wahlversammlung der Freien Wählergemeinschaft Beyharting luden die Kandidaten für die Kommunalwahl am kommenden Sonntag. Neben der Vorstellung der 20 Beyhartinger Listenkandidaten gab Gemeinderat Jakob Huber die Leitlinien zukünftiger Politik aus Sicht der Beyhartinger Liste vor. Als Gastredner erhielten der amtierende Bürgermeister Lederer und der Bürgermeisterkandidat der SPD Ostermünchen Thomas Kranz Gelegenheit,  über gegenwärtige und zukünftige gemeindepolitische Ziele zu referieren.

 

In der Eingangsrede betonte Gemeinderat Jakob Huber die zentralen Aufgaben der Kommunalpolitik. Gleichzeitig sei Gemeindepolitik auf Persönlichkeiten ausgerichtet, in der sich der Bürger als Akteur persönlich einbringen könne. Die Stimmabgabe sollte folglich als Persönlichkeitswahl erfolgen, die Parteizugehörigkeit sei hierfür sekundär.

Im Rückblick berichtete Huber von der finanziellen Ausgangssituation der Gemeinde vor 6 Jahren. Die finanzielle Situation habe sich seitdem trotz großer Investitionen grundlegend gebessert. Ein großes Volumen nahm die Kanalisierung in der Gemeinde ein, weitere wichtige Investitionen wurden in den Neubau des Kindergartens und der Renovierung des Beyhartinger Kindergartens getätigt. Eine kleinere Maßnahme sei  die Querungshilfe in Beyharting in Richtung Schönau, aufgrund der Zunahme des Verkehrsaufkommens aber für die ortsansässigen Bürger und Schulkinder  eine wichtige Baumaßnahme.

Die Verbesserung der finanziellen Situation erfordere aber weiterhin  verantwortungsvolles Handeln aller Gemeinderäte bezüglich  der kommunalen Finanzausgaben. Daher müsse man  auch in Zukunft vorrangigen Projekten Priorität einräumen, so Huber weiter.

Zu einem Ungleichgewicht sei aus der Sicht der Beyhartinger in letzter Zeit in der Behandlung gemeinsamer Anliegen gekommen, mahnte Huber. Das Bestreben der Beyhartinger Bürger müsse es sein, auch künftig im Gemeinderat für ihre Anliegen Gewicht zu haben.

Huber ging nochmals auf die Leitlinien der Freien Wählergemeinschaft ein. Themen für künftige Politik seien Erhalt der  gemeindlichen Schulen, insbesondere die Hauptschule Ostermünchen, die Förderung der Jugendarbeit in den Vereinen, eine maßvolle Baulandausweisung, die Einheimische bevorzuge. Neben dem Erhalt unserer ländlichen Struktur und des kulturellen Erbes für die nachfolgenden Generationen sehe er die Schaffung von Radwegen in Richtung Maxlrain und nach Tuntenhausen als eines seiner zentralen Anliegen. „Das wäre das erste Mal in unserer gemeinsamen Geschichte, dass sich Beyharting an Tuntenhausen anschließen würde." Mit dem Wunsch an die versammelten Beyhartinger, „Werbung machen für die Freien Wählerliste Beyharting", übergab Huber das Wort an Gemeinderat Sepp Eisner.

Der ortsansässige Unternehmer wies auf  die gegenwärtig keinesfalls einfache Situation für Einheimische hin, da der Preis für Bauland wegen des attraktiven Wirtschafts- und Wohnbereich im Landkreis sehr teuer sei, was insbesondere dem Durchschnittsverdiener einen Hausbau erschwert. Daher solle man gegenwärtige gemeindliche Vergaberichtlinien für die nächste Legislaturperiode auf den Prüfstand stellen.

Nach einer kurzen persönlichen Vorstellung aller 20 Kandidaten für die Freien Wähler Beyharting - Liste 5 -  erhielt der amtierende Bürgermeister Otto Lederer Gelegenheit, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu referieren.

Insgesamt sei in den vergangenen 6 Jahren keine schlechte Arbeit geleistet worden. Neben dem Abbau der Schulden, sei es gelungen, beträchtliche Rücklagen zu bilden, die nun mehr Freiraum für Investitionen biete. Lederer verwies auf die schon erwähnten Finanzposten in seiner ersten Amtsperiode. Die Kanalisation sei nun in 17 Ortsteilen durchgeführt, 91 % der Bevölkerung angeschlossen. Die Generalsanierung des Beyhartinger Kindergartens sowie der Neubau des Kindergartens in Ostermünchen sowie bauliche Maßnahmen bei der Grundschule Schönau weitere wichtige Maßnahmen.

Als Investitionen für die nähere Zukunft sehe er nach dem Neubau eines Trinkwasserbrunnens die Erweiterung des Hochbehälters für die Sicherung des gemeindlichen Wasserbedarfs. Den Klimatischen Veränderungen müsse man zukünftig durch vermehrte Hochwasserschutzmaßnahmen Rechnung tragen. Wichtige politische Ziele seien für ihn eine nachhaltige Politik für Kinder hinsichtlich guter Bildung und Ausbildung. Die Erhaltung der Hauptschule Ostermünchen sei ihm ebenso ein Anliegen wie die Unterstützung aller Vereine im Gemeindebereich, welche einen großen Beitrag für die Betreuung der Jugendlichen leisteten.
Lederer bedankte sich zum Abschluss seines Vortrags für die sachliche Zusammenarbeit im Gemeinderat, aber auch in der Gemeindeverwaltung.

Als Bürgermeisterkandidat der SPD stellte sich nun Thomas Kranz  der Versammlung vor. Sein Ansinnen sei es nicht, an den wesentlichen Hauptpunkten zu kritisieren, aber doch seine politischen Anliegen in einigen Dingen darzustellen, die er anders sehe. Dabei wurde es speziell in Tuntenhausen versäumt, die dörflich ländliche Struktur zu bewahren. Ein weiteres wichtiges Thema sei eine professionelle Betreuung der Jugendlichen, die für sich kein Angebot in den Vereinen fänden. Es wäre vonnöten, im gemeinsamen Gespräch mit Vereinen Impulse zu schaffen, und Platz und Raum für die Jugend.

Als weiteres zentrales Problem sehe er die hohe Belastung durch den Verkehr auf den gemeindlichen Ortsdurchfahrten, denen man schon zeitiger mit Plänen für Ortsumgehungen hätte begegnen müssen. Um den vielen Schnellfahrern Einhalt zu gebieten, hätte man schon früher die Möglichkeit einer kommunalen Verkehrsüberwachung nutzen sollen, was bisher in gemeindlichen Beschlüssen abgelehnt wurde.

Für parteipolitische Geplänkel habe er kein Verständnis, wenn es um Verkehrssicherheit gehe.

Sein abschließendes Statement lautete: „Straßen langsamer machen, klare Trennung von Gewerbe und Wohngebieten."

Der erste Bürgermeister Lederer ergriff noch mal das Wort, um einige Punkte des Vorredners richtig zu stellen. Insbesondere den Vorwurf parteipolitischer Interessen wies er entschieden zurück. Das Geld für kommunale Verkehrsüberwachung wäre bereitgestellt, allerdings würde auch die Polizei im Gemeindebereich schon 15 Stunden pro Monat kontrollieren. Es gäbe allerdings keine Gewähr, dass sich das Verhalten der Autofahrer ändere. Zu dem Kritikpunkt Ortsumgehung Ostermünchen entgegnete Lederer, dass der regionale Planungsverband die Ortsumgehung  unterstützen würde.

In der anschließenden Diskussion waren die Vernetzung der Radwege nach Aibling und Tuntenhausen und den damit verbundenen Schwierigkeiten der Grundstücksbeschaffung ein Diskussionsthema. Aber auch zu Sinn von betreuter Jugendarbeit und Erfahrungen mit vorhandenen Jugendtreffs sowie alternative Möglichkeiten, für Jugendliche Freiräume zu schaffen, gab es Wortmeldungen Hierfür sei nach Meinung einiger Beyhartinger die Widerinstandsetzung des Bolzplatzes dringend erforderlich sowie die Bereitstellung  einer  befestigten Fläche für verschiedene Aktivitäten wie Skateboard oder Inline-Skaten.

Ein abschließendes Thema lag einigen Landwirten auf der Seele, die Instandhaltung der Privatwege , die mehr und mehr durch öffentliche Verkehrsteilnehmer genutzt würden Folglich bedeute das erhebliche Mehrkosten für die Grundstückseigentümer. Bürgermeister Lederer stellte hierzu fest, dass hierfür Mittel im kommenden Haushaltsplan vorgesehen wären.

Gemeinderat Huber beendete mit dem Wunsch eines guten Wahlausganges für die FWG Beyharting  die Versammlung.

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