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Ein klangvolles Erlebnis in der Adventszeit wurde zahlreichen Besuchern der adventlichen Betrachtung mit Fritz Mayr zuteil.

Eingangs begrüßte Günther Rott vom Kulturförderverein Mangfalltal die Besucher, darunter Diakon Hilger und Bürgermeister Lederer, im vollgefüllten Kreuzgang der Beyhartinger Klosterkirche.

Günther Rott berichtete von einer Wirtshaus-Unterhaltung mit Fritz Mayr, wo beide über immer gleich verlaufende Adventfeiern berichteten.

Dass dies auch anders möglich ist, bewiesen nun beide in stimmungsvoller Atmosphäre im ehrwürdigen Beyhartinger Klostergemäuer.

Zu den Interpreten zählten neben Fritz Mayr der Frauenchor der Stadtsingschule Kolbermoor unter Leitung von Heide Hauser, die Eabachmusi, die mit einer staden Weis die Veranstaltung musikalisch eröffnete, und Hubert Huber an der Orgel.

Fritz Mayr berichtete den Besuchern zwischen den einzelnen Musik- und Gesangsstücken von der beschwerlichen Reise von Maria und Josef nach Bethlehem.

Bethlehem ist überall, so Mayr, wo Menschen abgewiesen werden, auch in unserer Zeit ist Bethlehem vorhanden.

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Bethlehem gehört zu den bekanntesten und berühmtesten Orten dieser Welt so Mayr und begann mit der Erzählung der Eindrücke bei seiner Israel-Reise.

Eine unvergessene Erinnerung, so Fritz Mayr, war ein Wegweiser mit dem Hinweis „Bethlehem 9 Kilometer“. Dies löste in ihm ein unbeschreibliches Gefühl aus, in einem fremden Land, aber doch nicht fremd zu sein.

Seine Beschreibung von den Hirtenfeldern mit Blick auf das nächtliche Bethlehem vermittelte den Besuchern das Gefühl, dabei gewesen zu sein.

Die Strapazen und Anstrengungen, die Maria und Josef auf ihrer beschwerlichen Reise von Nazareth nach Bethlehem hatten, beschrieb Mayr in Abschnitten zwischen den Gesangs- und Musikstücken der anwesenden Gruppen, bei denen er auch seine „Maultrommel“ zu Gehör brachte.

Fritz Mayr schilderte aber auch Kindheitserlebnisse, unter anderem wie er dem „Christkindl“ auf die Schliche kam. So unterhielten sich seine Eltern im, scheinbar sicheren Stall, über das nächste Weihnachtsgeschenk für Sohn Fritz. Ein Harmonium sollte der begabte Bub bekommen, so der Vater,

sonst wird aus diesem Talent nichts. Fritz, in einem Heuhaufen versteckt, lauschte mucksmäuschenstill der Unterhaltung und wusste von nun an, wie das mit dem Christkindl zugeht.

Viele der Zuhörer durften wohl nachgedacht haben, wie es bei ihnen selber war mit der weihnachtlichen „Aufklärung“.

Zum Schluß der Veranstaltung gratulierte Günther Rott der Geschäftsführerin des Kulturvereins, Gertrud Vogl zu deren 70. Geburtstag und mit einem Orgel-Boarischen, gespielt von Hubert Huber und der Eabachmusi, wurden die Gäste verabschiedet.

Text und Fotos: Hengstberger

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