Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 
Nikolaus Hengstberger
Nikolaus Hengstberger
Eine große Trauergemeinde betete in der Beyhartinger Pfarrkirche für den im Alter von 82 Jahren verstorbenen Nikolaus Hengstberger.

Pfarrer Johann Palfi, der zusammen mit den Diakonen Josef Hilger und Franz-Josef Weppelmann den Seelengottesdienst zelebrierte, schilderte den „Schuster-Opa" als einen tiefgläubigen Mann, der die Familie in den Mittelpunkt seines arbeitsreichen Lebens gestellt hatte. Vierzig Mal pilgerte der Verstorbene mit der Rosenheimer Fußwallfahrt  nach Altötting und betete dort zur Gottesmutter, erinnerte Diakon Hilger in seiner Predigt.

Ein großes Anliegen war Hengstberger die Erneuerung des Feldkreuzes am Elternhaus in Wiechs bei Feilnbach, doch die in Kürze geplante Aufstellung des inzwischen fertigen Kreuzes konnte er leider nicht mehr erleben.

Nikolaus Hengstberger heiratete 1953 Ursula Gaar aus Bach bei Schönau. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor, die jüngste Tochter Margit verstarb jedoch bereits 1973 im Alter von drei Jahren. Auch zwei Enkelkinder trauern um ihren verstorbenen Opa.

In zahlreichen Vereinen war Nikolaus Hengstberger seit vielen Jahrzehnten Mitglied. So erwiesen ihm die Fahnenabordnungen von Veteranen-, Feuerwehr- und Schützenverein aus Beyharting, sowie der Trachtenvereine Schönau und Feilnbach die letzte Ehre. Zum letzten Gruß senkte sich am offenen Grab auch die Fahne des Imkervereins, die der Verstorbene selbst 10 Jahre lang getragen hatte. Quirin Stürzer, Vorstand des Imkervereins würdigte Hengstberger als einen Kameraden, dessen Fürsorge auch den erkrankten Vereinsmitgliedern galt.

Für den Krieger-, Veteranen- und Reservistenverein Beyharting nahm Vorstand Leonhard Reichl mit einem Kranzgebinde Abschied. Jahrzehntelang war Hengstberger hier Mitglied der Vorstandschaft und Fahnenbegleiter sowie Helfer bei allen anfallenden Arbeiten wie beim Bau des neuen Kriegerdenkmals.

Im zweiten Weltkrieg wurde Hengstberger 1942 zur Grundausbildung nach Holland eingezogen. Anschließend musste er zum Kriegsdienst auch nach Russland, wo er verwundet wurde.

Zum Lied vom „Guten Kameraden" und drei Böllerschüssen neigten sich die Vereinsfahnen zum letzten Gruß.

Autohaus Englhart GmbH

CookiesAccept

HINWEIS! Diese Webseite benutzt Cookies und ähnlichen Technologien

Hinweise Weitere Informationen

Zustimmen

Für das bestmögliche Nutzererlebnis verwendet diese Website Cookies. Bitte stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu, um diese Webseite optimal nutzen zu können. Durch Zustimmen erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. In unserer Datenschutzerklärung finden Sie dazu weitere Informationen