ImageGleich an zwei Feuerwehrkameraden konnte Kreisbrandinspektor Klaus Hengstberger das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für 40-jährige aktive Tätigkeit überreichen. Georg Huber und Josef Reischl sind bereits seit 1967 aktive Mitglieder und verrichten seit dieser Zeit ihren ehrenamtlichen Dienst für die Mitbürger. Wie Hengstberger betonte, stehen beide aber auch im Vereinswesen mit Rat und Tat zur Verfügung. Kommandant Fuchs überreichte beiden noch Gutscheine für einen Aufenthalt im Feuerwehr-Erholungsheim.

Zwei Ehrungen für über 60-jährige Vereinsmitgliedschaft konnte Hengstberger, der auch Vereinsvorsitzender ist, für Leonhard Reichl und Josef Huber vornehmen.

Aus gesundheitlichen Gründen konnte Josef Huber aber nicht an der Versammlung teilnehmen.

Eingangs konnte der Vorsitzende den Ehrenvorstand Dorschner, Altbürgermeister Haas, Ehrenkreisbrandinspektor Glaser, Kreisbrandmeister Goldbrunner und den stellvertretenden Kreisjugendwart Baumann begrüßen. Wegen einer gleichzeitigen Gemeinderatssitzung fehlte die politische Vertretung der Gemeinde.

In seinem Bericht konnte Vorstand Hengstberger von den gesellschaftlichen Ereignissen wie Faschingsball, Grillfest und Vereinsausflug berichten. Leider musste der Verein aber auch von drei verstorbenen Mitgliedern Abschied nehmen; Johann Haslbeck, Nikolaus Hengstberger und Dr. Leopold Hanke verstarben im vergangenen Jahr.

Wie der Vorstand weiter berichtete, wurde vom Finanzamt Rosenheim wieder ein Freistellungsbescheid erteilt, der dem Verein die Ausstellung von Spendenquittungen ermöglicht.

ImageHengstberger bedankte sich in diesem Zusammenhang noch bei Josef Gollreiter und Franz Eder für die großzügigen Spenden recht herzlich.

Schriftführer Anton Huber rief die letztjährige Jahreshauptversammlung sowie das abgelaufene Vereinsjahr nochmals in Erinnerung. Ebenso verlas er den Kassenbericht, erstellt von Kassier Franz Berger, der einen soliden Haushalt des Vereins bescheinigte.

Kommandant Ludwig Fuchs informierte über die geleisteten 31 Einsätze, bei denen 1.227 Stunden geleistet wurden sowie über 17 Übungen. Leider mussten nach Verkehrsunfällen mehrmals wieder eingeklemmte Personen befreit werden. Der schwierigste Brandeinsatz war Anfang Dezember in Innerthann zu bewältigen, als ein Hackschnitzel-Lager in Brand geriet. Da es Stunden später wieder zu einem Brandausbruch kam, musste nochmals ausgerückt werden. Großer Personalaufwand war aber auch für die Veranstaltungen in Malxrain notwendig; ob ADAC-Ralley oder Ritterspiele, der Kommandant konnte immer auf eine ausreichende Anzahl seiner Aktiven zurückgreifen.

Informationen über das richtige Verhalten im Brandfall wurden im Kindergarten an Personal und Kinder übermittelt. Mit einer anschließenden Übung wurde dann diese Aktion beendet.

Von der Jugendarbeit berichtete Jugendwart Michael Hengstberger. Nachdem zum Jahres- wechsel drei Feuerwehr-Anwärter in das Lager der Aktiven wechselten, befinden sich derzeit noch fünf Jugendliche in der Ausbildung. Am kommenden Donnerstag den 18. Januar um 19 Uhr findet die Jugendversammlung im Feuerwehrhaus statt. Hier können sich Jugendliche ab 14 Jahre zum Dienst in der Feuerwehr anmelden.

ImageUnser Bild zeigt von links Kommandant Fuchs, Vorstand Hengstberger, Josef Reischl, Georg Huber, Leonhard Reichl, Kreisbrandmeister Goldbrunner und Ehrenkreisbrandinspektor Glaser.

Foto: Hengstberger